01 / Kapitel
Paper Tablet, E-Ink-Tablet und E-Reader unterscheiden
Ein E-Reader ist in erster Linie zum Lesen gebaut. Ein Paper Tablet ergänzt das E-Ink-Display um eine Stifteingabe, sodass du Notizen schreibst, PDFs markierst und Skizzen anlegst. „E-Ink-Tablet“ ist der allgemeinere Begriff für dieselbe Geräteklasse.
Die Bezeichnung Paper Tablet sagt nichts über Farbe, Frontlicht oder Apps aus. Diese Eigenschaften unterscheiden sich von Modell zu Modell und gehören deshalb in den direkten Vergleich.
Unser Rat: Wer nach „Paper Tablet“ sucht, vergleicht E-Ink-Tablets mit Stift – unabhängig vom Markennamen.
02 / Kapitel
Drei Systemansätze: geschlossen, Buch-Ökosystem, Android
reMarkable 2 und reMarkable Paper Pro arbeiten mit einem eigenen System ohne App-Store. Das begrenzt Erweiterungen, hält die Oberfläche aber auf Schreiben und Lesen konzentriert. Kindle Scribe und Kobo Elipsa 2E verbinden Notizen mit dem jeweiligen Buch-Ökosystem.
BOOX, Viwoods AiPaper, iFLYTEK AINOTE 2 und Bigme B1051C nutzen Android und erlauben laut Hersteller zusätzliche Apps über Google Play. Das bietet mehr Möglichkeiten, verlangt aber, jede wichtige App auf dem E-Ink-Tablet zu prüfen. iFLYTEK und Viwoods setzen zusätzlich auf KI-Funktionen wie Transkription und Zusammenfassungen, die meist eine Internetverbindung brauchen.
Unser Rat: Wähle zuerst das System, das zu deinen Dateien und Apps passt, dann das Modell.
03 / Kapitel
Display, Licht und Folgekosten vor dem Kauf prüfen
Das reMarkable 2 hat laut Hersteller weder Frontlicht noch Farbdisplay; reMarkable Paper Pro und das kompakte Paper Pro Move bieten beides. Kindle Scribe und BOOX Go 10.3 Gen II Lumi arbeiten monochrom mit Frontlicht, Kindle Scribe Colorsoft und BOOX Note Air5 C ergänzen ein Farbdisplay. Viwoods AiPaper und iFLYTEK AINOTE 2 verzichten auf Frontlicht, die kleineren AiPaper Mini und AINOTE Air 2 haben eines.
Rechne neben dem Gerätepreis Stift, Hülle, Ersatzspitzen und mögliche Abos ein. Bei reMarkable können Cloud- und Connect-Funktionen kostenpflichtig sein.
Unser Rat: Frontlicht, Farbe und Folgekosten trennen die Modelle stärker als der Name „Paper Tablet“.