01 / Kapitel
Korrekturen in Verträgen und Entwürfen
Lies den Entwurf auf dem E-Ink-Tablet wie ausgedruckt und markiere mit festen Farben: Rot streicht und ersetzt, Blau fragt nach, Grün bestätigt. Deine Kollegen erkennen beim Öffnen der PDF sofort, was zu tun ist, ohne deine Handschrift zu entziffern.
Achte darauf, dass dein Gerät Anmerkungen in die PDF schreibt und nicht nur als Bild ablegt. Dann lassen sich Korrekturen am Computer in Word oder im PDF-Programm weiterverarbeiten, und du sparst dir das Abtippen.
Unser Rat: Lege ein Korrekturschema mit drei Farben fest und teile es mit dem Team. Dann versteht jeder deine Anmerkungen ohne Rückfrage.
02 / Kapitel
Statusfarben in Projektplänen
Ein Projektplan als PDF-Vorlage wird mit Farbe lebendig: Grün erledigt, Gelb läuft, Rot blockiert. Auf einem 10- bis 13-Zoll-Display siehst du eine ganze Woche oder einen Meilensteinplan im Überblick, ohne zu zoomen.
Aktualisiere den Stand nach jedem Meeting mit dem Stift und exportiere die Seite als PDF für das Team. Auf dem Schwarzweiß-Gerät deiner Kollegen werden aus den Farben Grautöne, ergänze deshalb Haken, Pfeil und Kreuz als Symbole.
Unser Rat: Farbe plus Symbol: So bleibt dein Plan auch auf Schwarzweiß-Displays und im Ausdruck lesbar.
03 / Kapitel
Freigaben und Abstimmungen im Team
Unterschreibe und gib frei direkt auf dem Dokument, in einer Farbe, die alle als Freigabe kennen. Bei mehreren Prüfern bekommt jede Person ihre Farbe, dann ist beim Zusammenführen klar, wer was angemerkt hat.
Prüfe vorher, ob Dateien über die Wege laufen, die dein Unternehmen erlaubt: USB, lokales Netz oder eine freigegebene Cloud. Geräte mit offenem Dateiweg wie BOOX passen sich hier leichter an als geschlossene Systeme.
Unser Rat: Eine Farbe pro Person, ein freigegebener Dateiweg. Mehr braucht eine saubere Freigabe nicht.
04 / Kapitel
Wo Farbe auf E-Ink im Beruf an Grenzen stößt
Präsentationen mit Fotos, Farbverläufen und Animationen gehören nicht auf E-Ink: Die Farben wirken gedämpft, der Bildaufbau ist langsam. Dafür bleibt dein Laptop zuständig. Auch Farbflächen in Diagrammen solltest du am Computer prüfen, bevor du sie freigibst.
Für Text mit farbigen Anmerkungen, Pläne mit Statusfarben und Markierungen in Verträgen ist das Farb-E-Ink-Tablet dagegen genau richtig: ruhig, lange Akkulaufzeit, keine Benachrichtigungen im Meeting.
Unser Rat: Nutze Farbe für Anmerkungen und Status, nicht für Präsentationen. Dann spielt das Gerät seine Stärken aus.