01 / Kapitel
Ein Farbcode mit drei Farben reicht
Lege für dich fest: eine Farbe für Entscheidungen, eine für Aufgaben, eine für offene Fragen. Mehr als vier Farben merkst du dir nicht, und auf E-Ink wirken ähnliche Töne schnell gleich. Verwende die Farben konsequent über alle Notizbücher hinweg, dann findest du vor der Prüfung oder dem Meeting sofort, was zählt.
Nutze Farbe für Struktur, nicht für Schmuck. Ein farbiger Rahmen um die Kernaussage, ein Marker über der Frist, ein Ausrufezeichen in Rot: Das reicht, damit du die Seite in Sekunden erfasst.
Unser Rat: Schreib dir deinen Farbcode auf die erste Seite jedes Notizbuchs. Dann bleibt er über Monate gleich.
02 / Kapitel
Stiftfarben und Textmarker auf E-Ink
Der Kindle Scribe Colorsoft bietet laut Amazon 10 Stiftfarben, 5 Markerfarben und ein Schattierungswerkzeug, Striche lassen sich nachträglich per Lasso umfärben. Das reMarkable Paper Pro bringt laut Hersteller neun Schreibwerkzeuge in neun Farben mit. BOOX-Geräte mit Android geben dir je nach Notiz-App weitere Farben und Marker.
Auf Kaleido 3 erscheinen Farben gedämpft, wie mit Buntstift auf Papier. Wähle deshalb kräftige, klar unterscheidbare Töne wie Rot, Blau und Grün statt Pastell. Auf Gallery 3 wirken Flächen satter, dafür baut das Display beim Farbwechsel sichtbar neu auf.
Unser Rat: Wähle drei kräftige Farben, die sich auf deinem Display klar unterscheiden, und bleib dabei.
03 / Kapitel
Markierungen in PDFs und E-Books
In PDFs markierst du Passagen farbig, so wie mit Textmarker auf Papier. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Gerät die Markierungen in die PDF schreibt oder nur als Ebene speichert. Beim Kindle Scribe Colorsoft lassen sich Anmerkungen laut Amazon nach Farbe filtern, das ist beim Wiederfinden Gold wert.
In E-Books bleiben farbige Markierungen an die App gebunden. Willst du sie später am Computer nutzen, exportiere Markierungen als Liste oder PDF, bevor du das Gerät wechselst.
Unser Rat: Markiere in der Datei, nicht nur auf einer Ebene, wenn du die Farben später am Computer brauchst.
04 / Kapitel
Export: Was von der Farbe übrig bleibt
Exportierst du Notizen als PDF, bleiben die Farben erhalten. Als Text verschwinden sie, als Bild bleiben sie, aber die Datei wird groß. Druckst du schwarzweiß, werden aus deinen Farben Grautöne: Dann helfen zusätzlich Symbole wie Kreis, Stern und Pfeil, damit deine Struktur auch ohne Farbe lesbar bleibt.
Teste den Weg einmal komplett: Notiz in Farbe anlegen, als PDF exportieren, am Computer öffnen, schwarzweiß drucken. Danach weißt du, wie viel Farbe dein Arbeitsablauf wirklich verträgt.
Unser Rat: Kombiniere Farbe mit Symbolen. So funktioniert deine Struktur auf dem Display, am Computer und auf Papier.